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Carlsruhe - Historische Stadtansichten 1739 |
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Die folgenden Kupferstiche zeigen
die Stadt, wie sie der Idealvorstellung des frühen 18. Jhrts. entsprach.
An eine Verwirklichung dieser "Utopie", die den Gedanken einer absolutistischen, in Stein verwirklichten Herrschaftsidee widerspiegelt, war in der Realität jedoch nicht zu denken, da eine Umsetzung sowohl von einer konkreten Planung als auch den notwendigen finanziellen, materiellen und personellen Ressourcen abhängig gewesen wäre. Dies alles war für die relative kleine Markgrafschaft in keinster Weise gegeben, es war aber auch der Bedarf für diese gewaltigen Baumassen schlichtweg nicht vorhanden - 1740 hatte die "Stadt" knapp 2500 Einwohner, die sich bis 1792 (als Hebel ankam) auf gerade einmal ca. 5000 verdoppelt hatten. Erst 1797 legte Friedrich Weinbrenner (1766–1826) seinen "Masterplan" für eine klassizistische Gestaltung (und Erweiterung) der Residenzstadt vor der das Ortsbild nachhaltig verändern konnte und sollte, zumal er als Oberbaudirektor sowohl für die Planung als auch für die Ausführung der öffentlichen - der höfischen, der staatlichen und der städtischen Gebäude, insbesondere nachdem Karlsruhe 1806 zur großherzoglichen Residenz aufstieg, zuständig war. Dazu bekam er viele private Bauaufträge, dies ermöglichte ihm die Schaffung eines vergleichsweise einheitlichen und geschlossenen Stadtbildes. |
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Ansicht der Stadt von Süden nach Norden,
1739, Kupferstich nach einer Zeichnung des Hofgärtners Christian Thran.
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![]() Ansicht der Stadt von Norden nach Süden, 1739, kolorierter Kupferstich nach einer Zeichnung des Hofgärtners Christian Thran. |
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zu den Wohnungen Hebels und den für ihn interessanten Gebäuden
Einen umfassenden Überblick über die Stadtentwicklung findet sich hier:
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Stadtansichten: Stadtarchiv Karlsruhe |