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 Hebel-Preis 2026 für Annette Pehnt

   


Bild: Rodrigo Fernandez


Annette Pehnt, geboren 1967 in Köln, legte 1986 ihr Abitur ab und leistete anschließend freiwillige Sozialarbeit in Belfast (Nordirland); sie lebte und arbeitete auch ein Jahr in Schottland. Sie studierte Anglistik, Keltologie und Germanistik an den Universitäten in Köln, Galway, Berkeley und Freiburg im Breisgau. Ihr Studium schloss sie 1994 mit dem Magistergrad und dem ersten Staatsexamen ab; 1997 folgte die Promotion an der Universität Freiburg mit einer Arbeit zur irischen Literatur. Zudem war sie freie Mitarbeiterin bei der Badischen Zeitung und der FAZ.

Seit 1992 lebt Annette Pehnt, die verheiratet und Mutter von drei Kindern ist, als Schriftstellerin in Freiburg im Breisgau; sie lehrt seit 2007 auch an der dortigen Pädagogischen Hochschule. Seit 2018 bekleidet sie eine Professur für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Stiftung Universität Hildesheim.

Sie ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.


Werke:

John Steinbeck. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1998.

Mad Sweeney. Aneignung und Transformation eines mittelalterlichen Stoffes in der modernen irischen Literatur, (Diss. Universität Freiburg i. Br. 1997). WVT, Trier 1999.

Ich muß los. Roman. Piper, München 2001.

Insel 34. Roman. Piper, München 2003.

Haus der Schildkröten. Roman. Piper, München 2006.

Mobbing. Roman. Piper, München 2007.

Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muss gar nicht lange dauern. Erzählungen. Piper, München 2010.

Hier kommt Michelle. Ein Campusroman, Band 1. Roman. josfritz, Freiburg 2010.

Chronik der Nähe. Roman. Piper, München 2012.

Lexikon der Angst. Piper, München 2013.

Die Bibliothek der ungeschriebenen Bücher. (Hrsg., zusammen mit Friedemann Holder, Michael Staiger) Piper, München 2014.

Briefe an Charley. (Briefroman) Piper, München 2015.

Lexikon der Liebe. Piper, München 2017.

Mein Amrum. mare, Hamburg 2019.

Alles was Sie sehen ist neu. Roman. Piper, München 2020.

Book Rebels: 75 Heldinnen aus der Literatur, zusammen mit Felicitas Horstschäfer (Illustrationen), Carl Hanser Verlag, München 2021.

Die schmutzige Frau. Piper, München 2023.

Einen Vulkan besteigen, Piper Verlag, München 2025.

Die Umarmung des Materials: lyrik live writing mit Zeichnungen von Harald Kimmig, Wunderhorn, Heidelberg 2025.
 

Kinderbücher:

Der kleine Herr Jakobi. Piper, München 2005.

Taschenbuchausgabe als: Herr Jakobi und die Dinge des Lebens. Piper, München 2007.

Rabea und Marili. Carlsen, Hamburg 2006.

Annika und die geheimnisvollen Freunde. Carlsen, Hamburg 2007.

Brennesselsommer. Carlsen, Hamburg 2012.

Der Bärbeiß. Hanser, München 2013.

Hörbuch: Der Bärbeiß gelesen von Katharina Thalbach. Silberfisch, Hamburg 2013.

Der Bärbeiß – Herrlich miese Tage. Hanser, München 2015.

Alle für Anuka. Hanser, München 2016.

Hieronymus oder wie man wild wird. Hanser, München 2021.
 

 Auszeichnungen:

2001: Förderpreis zum Künstlerinnenpreis des Landes Nordrhein-Westfalen; Mara-Cassens-Preis

2002: Preis der Jury beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb

2007: Kinderbuchpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für ihr Buch Rabea und Marili

2008: Thaddäus-Troll-Preis; Poetikdozentur: Junge Autoren der Fachhochschule Wiesbaden

2009: Italo-Svevo-Preis

2011: Poetik-Professur an der Universität Bamberg

2012: Solothurner Literaturpreis

2012: Hermann-Hesse-Literaturpreis

2017: Kulturpreis Baden-Württemberg

2020: Rheingau Literatur Preis für Alles was Sie sehen ist neu

2023: Großer Preis des Deutschen Literaturfonds für ihr Gesamtwerk
und insbesondere für ihren Roman
Die schmutzige Frau

2025: Nominierung zum Bayerischen Buchpreis 2025 für Einen Vulkan besteigen

2026: Johann-Peter-Hebel-Preis des Landes Baden-Württemberg für ihr literarisches Œuvre.
 

 

https://www.annette-pehnt.de/

 

 

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Quelle - Foto und weitere Infos: Wikipedia                                      nach oben