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Die Hebel-Denkmale
sowie weitere Gedenkstätten  
 
 
Hausen, Schopfheim, Lörrach, Basel, Müllheim, Karlsruhe, Schwetzingen, Hertingen, Mauchen.
   

 

       
   
Hausen im Wiesental
 
1860: Hebel-Denkmal mit
Büste, die entweder als Nachahmung oder als Kopie der Karlsruher Büste von Fridolin Fechtig gestaltet ist. Sie wurde in Gusseisen vom Eisenwerk Hausen gegossen.

Das Denkmal steht vor der ev. Kirche, an der Kirchenwand dahinter befindet sich ein Epitaph für Hebels Eltern Ursula, geb. Oertlin und Johann Jakob Hebel.

www.hausen-im-wiesental.de/
pb/Startseite/Unsere+Gemeinde/
Bildergalerie.html

 

 
Schopfheim
 
1860: Hebel-Denkmal mit umgebendem 6-eckigem Pavillon.
Die Büste ist entweder als Nachahmung oder als Kopie der Karlsruher Büste von Fridolin Fechtig gestaltet. Sie wurde in Gusseisen vom Eisenwerk Hausen gegossen.

Das Denkmal steht im Sengelen-Wald, wobei der Standort keinen bekannten Bezug zu J. P. Hebel hat.


Einen Kommentar dazu
 
+ einen aktuellen Nachtrag:
...Der Vandalismus
 dauert an...

 
finden sie am Ende der Seite
   
Lörrach
 
1910: Hebel-Denkmal
von Wilhelm Gerstel
im Park vor der Hebelschule in Lörrach. Gestaltet als naturalistisches, überlebensgroßes (ca. 220 cm) Standbild  Ausgeführt in Bronze durch die Gießerei Hans Clement in München.

loerrach-stadtwege.de/
station/hebeldenkmal-2/
 
Basel
 
1899: Hebel-Denkmal
nach dem Entwurf des Berner Bildhauers Max Leu (1862-1899).
Die Büste wurde nach seinem Modell von einer Gießerei in Paris aus Bronze gegossen. Sie steht auf einem Marmorsockel.

Es steht vor der Peterskirche, in der Johann Peter Hebel getauft worden war.
Das zur Schaffung des Werks benötigte Geld kam zum überwiegenden Teil durch Spenden aus der Bevölkerung zusammen.

www.hebelstiftung.ch/
hebel-orte/hebel-denkmal/
   
Karlsruhe
 
1835: Denkmal im neogotischen Stil geplant von Architekt Joseph Berckmüller,
Büste gestaltet von Friedolin Fechtig.

Der Guß des Eisens unter Berckmüller's Aufsicht und Leitung von der Eisengießerei des Frhrn. David von Eichthal  in St. Blasien.
Die Büste wurde in Bronze durch die großherzogliche Stückgießerei Karlsruhe in mind. 3 Exemplaren gegossen.

Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken
 in Karlsruhe 1715-1945
Teil 1 60 MB (PDF) Nr. 23, S. 213
 
Karlsruhe
 
1835: Hebelbüste von F. Fechtig im
 Museum für Literatur am Oberrhein.

Es handelt sich um eines der drei für das Karlsruher Denkmal
gegossenen Exemplare.

web4.karlsruhe.de/
Kultur/MLO/museum/

 

   
Schwetzingen
 
1860:  Grabmal J. P. Hebels
in Schwetzingen.
Es wurde nach einem Entwurf von Oberbaurat Theodor Fischer aus Karlsruhe fertig gestellt. Die feierliche Einweihung und Übergabe an die Stadt fand am 100. Geburtstag Hebels, dem 10.05.1860, statt.

Es ersetzte den ursprünglichen einfachen Stein von Michael Zeyer von 1826, der nur Hebels Namen enthielt.

www.visit-schwetzingen.de/
attraktion/friedrich-th.-fischer-
hebelgrab-e36327093f
 
Schwetzingen
 
2001: Wandgemälde
von Heinz Friedrich.
Es befindet sich an der Fassade des Johann-Peter-Hebel-Hauses
 in Schwetzingen in unmittelbarer zum Grabmal.

www.visit-schwetzingen.de/
attraktion/heinz-friedrich-
wandmalerei-johann-peter-
hebel-3d0de6dc44

 

 

 
Ein Bild folgt, sobald die Genehmigung
dazu vorliegt.


Müllheim i. M.
 



1910: Hebel-Denkmal des 
Bildhauers G. Schwab.
 Es ist ein in einen Findling eingelassenes Bronzegussrelief mit dem Halbprofil Hebels.

www.muellheim-touristik.de/attraktion/
hebelpark-212b0231fd


 
 
Ein Bild folgt, sobald die Genehmigung
dazu vorliegt.


Hertingen (Bad Bellingen)
 



1993: Gedenk-Brunnen
 „Seltsamer Spazierritt“,
 gestaltet von Johannes Abel (Auggen), Steinmetz und Bildhauer.

Er steht vor dem Pfarrhaus, in dem Hebel als Hauslehrer tätig war,

 

 

 
Mauchen (Schliengen)

Hebel nennt den Ort in seiner Geschichte Der schlaue Pilger:
 „Wie weit ist es noch nach Jerusalem?“ „Siebenhundert Stunden;
 aber auf dem Fußweg über Mauchen ist es eine Viertelstunde näher.“
An der Auggener Straße beim Schwalbenhof befindet sich ein
 Gedenkstein, ein Findling, mit dieser Aufschrift.

 

 

 
Hebelbrunnen Hausen im Wiesental

1910 zum 150. Geburtstag Hebes gestiftet,
Stifter, Gestalter und Ausführender sind nicht bekannt.

 

 

   

 

Das  Schopfheimer Hebeldenkmal -
siehe aktuelle Fotos -
 ist in einem schlechten, ja erbarmungswürdigen Zustand.
 Weit ab des eigentlichen Stadtgebietes in einem fast nicht -
und barrierefrei schon gar nicht -
 zugänglichen Waldgebiet liegend, ist es einerseits außerhalb jeder Wahrnehmung, andererseits jeglichem Vandalismus ungeschützt ausgesetzt.

Eine Initiative hat sich 2025/26 mit einstimmiger Unterstützung des Gemeinderates für eine Versetzung in einen zentralen Park in der Kernstadt eingesetzt -
leider ohne Erfolg.
 
  Das Landesdenkmalamt sperrt sich - wie auch schon bei
 früheren Initiativen - absolut gegen eine Verlegung.
 Was genau "schützt" hier der Denkmalschutz?

Offensichtlich geht es nicht um die Erimnnerung und
 Wertschätzung eines der bedeutendsten Schriftsteller des
 deutschen Sprachraumes, denn die Argumentation läuft so:
 Bildungsbürgerschaftliches Engagement im 19. Jhrt hat
das Denkmal geschaffen, um das vorher schon vorhandene
 Sengelenwäldchen mit Fest-und Sportplatz aufzuwerten
 und dies wird verglichen mit dem bürgerschaftlichen
 Engagement in Karlsruhe beim Errichten des dortigen Denkmals.

Dabei hat niemand den eklatanten Widerspruch bemerkt:
Die Karlsruher wollten das Denkmal errichten, um ihre
 Wertschätzung für Hebel auszudrücken und die Erinnerung
 an ihn hoch zu halten.
Die Schopfheimer dagegen haben Hebel dazu benützt, um
 ihr - heute würde man sagen Naherholungsgebiet -
aufzuwerten und damit Hebel, um es drastisch
auszudrücken, als "Werbefritzen" instrumentalisiert.

Was für ein Gegensatz - und was daran denkmalschützenswert
 sein soll, bestimmt das am längeren Arm sitzende Denkmalamt
 allein mit seinen fadenscheinigen Begründungen -
gegen die ein Einspruch chancenlos ist.
   
Vandalismus im Sengelen: Denkmalschutz steht Hebels Umzug in Schopfheims Innenstadt   im Weg
 
  Nachtrag:
Erst vor wenigen Tagen war die Hebel-Büste wieder grauenerregend verunstaltet. Zwischenzeitlich wurde sie von einem engagierten Bürger in Eigeninitiative gereinigt. Von einem „liederlichen und respektlosen Umgang“ schreibt Werner F. Müller in diesem Zusammenhang. 

"
Verstörendes Beispiel, grundsätzliches Problem: Das „Hebelhüsli“ im Schopfheimer Sengelen wird regelmäßig Opfer von Vandalismus. Das Denkmalamt indes verhindert den Umzug" schreibt Anja Bertsch in ihrem Artikel.

Foto: 14. 4. 26 Markgräfler Tagblatt/Werner F. Müller
   
Die Vorlage der Stadtverwaltung Schopfheim und die Argumentation des Denkmalamtes finden Sie hier:
 https://schopfheim-sitzungsdienst.komm.one/bi/si0057.asp?__ksinr=801

bitte scrollen bis zum Punkt ' Ö9 '
 

Was braucht es noch? Und glaubt irgend jemand daran, dass sich ohne Verlegung in die Stadt etwas ändert?

 

 
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Fotos:

Hausen: Badische Zeitung/Edgar Steinfelder
Schopfheim: Badische Zeitung/Andre Hönig
Lörrach & Basel: H. Baumgartner
Müllheim: Tourist-Information Müllheim i. M.
Karlsruhe Denkmal: Wikipedia
Karlsruhe Hebel-Gedenkraum: Museum f. Lit. am Oberrhein
Schwetzingen Grabmal: Hebelmusik Hausen
Schwetzingen Fassadenmalerei: H. Baumgartner
Hertingen: Weiler Zeitung/Jutta Schütz
Mauchen: H. Baumgartner