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An den
Herrn Candidaten des Predigtamtes Steidinger
in Basel,
abzugeben in dem oberen Collegium an der Augustiner Gasse.
[Hebel bittet Steidinger, seine... -
vermutlicher Brieftext zu Beginn:]
Ich bitte Sie, ihre...
erste Vikariatsstelle in Buggingen auf den ersten August anzutreten.
Gott begleite Sie und Ihren Eintritt in den heiligen Beruf, dem Sie sich
gewidmet haben,
mit seiner Gnade, und erfreue Sie mit der Wahrnehmung vieler segensreicher
Früchte
ihres frommen Wirkens in dem Dienste seiner Kirche.
Ich bin mit besonderer Wertschätzung
Ihr
ergebenster Hebel.
Karlsruhe, den zweiten Juli 1823. -
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1961 veröffentlichte Wilhelm Zentner erstmals einen Brief Hebels, der in
der Hebel-Rezeption kaum - oder gar nicht - wahrgenommen wurde und hier
momentan auch nur fragmentarisch wiedergegeben werden kann.
Dennoch ist er insofern von großer Bedeutung, weil es sich bei diesem
Brief um den einzig bisher bekannten handelt, der an eine exakte Basler
Adresse gerichtet ist.
Jakob Steidinger, 1800 in St. Georgen geboren, hatte im Sommer 1823 sein
Theologiestudium in Basel abgeschlossen und wurde von Hebel in liebevoller
und herzlicher Weise in seine erste Vikariatsstelle nach Buggingen ins
Markgräflerland vermittelt.
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Quelle: Martin Jösel: Johann Peter Hebel. Erinnerungen an Basel; in:
Das Markgräflerland: Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur, Heft 2,
2010, S. 73 - 116; Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H
4688,fm
Der Brief zitiert von m: Jösel unter Punkt 23: W. Zentner, 3
unveröffentlichte Hebelbriefe, in: Ekkart, Jahrbuch für das Badner Land,
1961, S. 81 m
Leider ist das Ekkartsche Jahrbuch mit Zentners
Artikel aktuell nicht ermittelbar, daher ist es nicht möglich, den gesamten Brief
- und auch ggflls die anderen beiden Briefe wiederzugeben.
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