zurück zu den
Gedichtentwürfen
























 


Ne Meiddeli usem Oberland
chunt zunich Her und chüßt ich d'Hand
der sind io so ne brave Her
i wüßt io kein wo lieber wär.

's chunt mengen usem Oberland
u. het e Bittschrift in der Hand
und euer Gmüth, wens helfe cha
so er isch en versorgte Ma

drum der So luget mi au gütig a
und was i uffem Herze ha


I bringich au en Wunsch en Bitt hejo dar
Mer singe gern, mir iungi Waar

(es 's wird au so sy in Carlisruh)
und spielte gern Clavier derzu.

Mer hen er

drum hemer no kei Chumer gha
d' Welt luegtr no so lustig a

und spielte gern Clavier derzu

's wird au sagen er

wie d Jumpfere in Carlisruh.
Doch sell isch d. Chunst. Me I ha io keis
O sind so gut u. gent mer eis.

Es isch e Mengs wo singt u. lacht
und ihr hents froh u. lustig gmacht

das se t

wo stoht so eis - u. danktsich viel
het - Vatergüti - doch kei Ziel

 

 
     

Der Autograph dieses Gedichtes ist aus mehreren Gründen nicht gesichert transkribierbar:
- es könnte sich um einen späten Entwurf handeln, die Schrift gleicht schon sehr Hebels "Altersschrift"
- teilweise sind die Buchstaben nur unvollständig erhalten, entweder ist die Tinte verblasst, oder Hebel
  hat sie schon unvollständig bzw. sehr flüchtig, ausgeführt
- er enthält, insbes. bei den gestrichenen Passagen, fast nicht entzifferbare Wörter.

Zur Verdeutlichung des Problems hier der Autograph dieses Entwurfes