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AN FRANZ PETER NICK |
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Carlsruhe d. 19. Jul 1806 Empfangen Sie mein theuensten Herr Cat- echet meinen verbindlichsten Dank für Ihre beiden angenehmen Geschenke, und für das Wohlwollen, das Sie mir damit bezeugen, und sehen Sie doch ia nicht sauer dazu, daß ich Ihnen den- selben so spät entrichte. Ihre schöne Rede, voll Ordnung Licht und herzlicher Warme für die Sache über welche Sie sprechen, hat mir u. mehren Freunden denen ich sie vorlas, einen rei- nen Genuß gewährt, und viel Interesse ee flöst. Wie wenige geistliche Gelegen- heitsreden, die doch zur Zeit ihrer Fluth in so großen Mengen heranströmen, sind mit solcher Delikatesse, Reinheit u. Würde abgefaßt. Nicht alles können Fürsten lesen, was ihnen zugesendet wird, zumal in Zei- ten, wie dieenige für den unserigen war, in welche die Sendung Ihrer |
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Rede fiel. Ich freude mich daher sehr, von dem geheimen Cämerer des Curfünsten zu hören, daß ihm dieselbe sogleich von der Frau Reichsgräfin selber vorgelesen worden seÿ, und viele Wirkung auf sein Gemüth gemacht habe. Herr KirchenRath Walz wird Ihnen für sein Exemplar, das ich ihm zugeschickt habe, ohne Zweifel seinen Dank selber abgestat- tet haben. Mit großem Vergnügen wiederhole ich mir das Andenken der lieben Stunden, die ich in Ihrer Gesellschaft hier zugebracht habe, und rechne das Glük, Ihre persönlich Be- kantschaft gemacht zu haben, zu einem sehr angenehmen Gewin. Möge Ihnen der Himmel viel frohe Tage schenken, und heiter auf Ihr gutes Freÿ burg herabblicken. Ich bin mit den Gesinugen der reinsten Hochachtung Ihr ergebenster Diener u. Freund Hebel. |
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Sr. Hochwürden Herrn F. P. Nick Catecheten der Haupt und Normal Schule zu freÿ Freÿburg im Breisgau |
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Veröffentlichungen aus dem Archiv der Stadt Freiburg i. Br.K 1/25 Nachlaß Karl von Rotteck (1775 - 1840) darin enthalten folgende Position: |
m = mm; n = nn ÿ = eig. mit einem Überpunkt, hier nur mit Doppelpunkt darstellbar |
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