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Hebel-Plakette 2023 für Heidi Zöllner |
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Für ihre Verdienste um die alemannische Mundart wurde Heidi Zöllner beim Hebelabend am 6. Mai von Hausens Bürgermeister Martin Bühler mit der Johann-Peter-Hebel-Plakette ausgezeichnet. Die alemannische Sprache wurde ihr in die Wiege gelegt, geboren in Waldshut kam sie 1964 nach Zell und 1975 nach Hausen. Seit Mitte der achtziger Jahre beschäftigt sie sich mit dem Alemannischen in der Schrift. Ihre eigenen literarischen Werke las sie erstmals 2006 im Hebelhaus. Sie hat Stücke für die Zeller Trachtengruppe geschrieben, in diesen Stücken teilweise auch mitgespielt und an Mundartwettbewerben teilgenommen. Seit Jahren bringe sie Schülern die alemannische Sprache näher. Hinzu kommt, dass sie die Regionalgruppe Wiesetal der Muettersproch-Gsellschaft leitet und seit 2016 landesweit das Projekt „Mundart in der Schule“ koordiniert. Bevor es zur Verleihung der Hebel-Plakette kam, waren die Verleihung der Heimatmedaille 2022 und die Einladung als Ehrengast zum 'Vogel-Gryff-Tag' 2019 in Kleinbasel besondere Auszeichnungen. Heidi Zöllner bedankte sich für die Auszeichnung, auf die sie stolz sei. Alemannisch sei für sie eine „Sproch, wo vo Herze chunnt“. Sie bezeichnete den Heimatdialekt als Tür- und Herzensöffner im Umgang mit Schweizern, Elsässern und Einheimischen. Hebels Gedichte müsse man im Original lesen, nicht in der Übersetzung ins Hochdeutsche. Sie forderte Erzieherinnen, Eltern und Lehrer auf, den Kindern den heimischen Dialekt nicht auszutreiben. Wer von klein auf mehrere Sprachen lerne, lerne jede Fremdsprache besser. |
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Wir gratulieren der Plakettenträgerin ganz herzlich zu dieser Auszeichnung. |
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Presseauszug: Markgräfler Tagblatt, Original: Christoph Schennen; Fotos. Heidi Zöllner, Gemeinde Hausen i. W. |