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  18.

Schloß Rötteln
mit Blick auf Lörrach


um 1800
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18. Schloß Rötteln mit Blick auf Lörrach. Nach Zeichnung von Heinrich Meichelt
 zwischen 1825 und 1840 gestochen von Christian Meichelt, Dreiländermuseum Lörrach.


 
Im Anblick des 1678 und 1702 zerstörten Schlosses
 
 spielt das nächtliche Gespräch zwischen Atti und Bueb in der
„Vergänglichkeit",
 
und in der
„Wiese" erstehen das einst dort herrschende Leben und die jetzige Öde und Verlassenheit.
 
 

Bild Schloß Rötteln: Wikipedia
"Ansicht des Schlosses Rötteln von der Nordseite mit der Aussicht nach Lörrach.
Kupferätzung H. Meichelt del. Ch. Meichelt sc. Zu finden bei Ch. Meichelt in Lörrach"

Heinrich Meichelt (* 1805 in Lörrach; † 1880 in Karlsruhe) war ein deutscher Landschaftsmaler und Kunstpädagoge.
Er war der Sohn von Christian Meichelt (* 1776 in Nürnberg - † nach 1840? in?), der das Bild der Proteuser in Rötteln gezeichnet hat.

 
   
 


Die Umgebung des Röttler Schlosses zu Hebels Zeit 1778

Das Gebiet "Rötteln" umfasste nicht nur das Röttler Schloß mit Oberburg und Unterburg, sondern auch den zugehörigen Weiler Röttlerweiler und das Dorf Rötteln mit der Kirche und dem Pfarrhaus - auch als Röttler Chilft bezeichnet - in dem Hebels Freund F. W. Hitzig von 1800 weg 12 Jahre lang als Pfarrer Tätig war - die Zeit , die die Blütezeit ihres Briefwechsels darstellte.

Rötteln wurde im Jahre 751 urkundlich das erste Mal erwähnt, die ältesten Teile des Schlosses - der Bergfried (der große obere Turm) und der Palas wurden auf die Jahre um 1200 datiert. Diese drei Lokalitäten gibt es auch heute noch.
Weiterhin gehörten zu dem Gewann der große Meyerhof mit dem Herrschaftsgarten und die Röttler Mühle, deren Wasserrad aber nicht von der mäandrierenden Wiese selbst, sondern von einem künstlich angelegten Seitenkanal in Gang gehalten wurde. Beide Einrichtungen existieren heute nicht mehr.

Die Gemarkungsgrenze auf der Karte trennt das zur Gemarkung Tumringen (links und unten) gehörende Rötteln von den auf der Gemarkung Haagen (rechts) liegenden restlichen "Röttler" Örtlichkeiten.
Sowohl Tumringen als auch Haagen wurden erst im 20.Jhrt. in die Stadt Lörrach eingemeindet.



Ausschnitt aus: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Plan_von_Thumringen
_R%C3%B6tteln_R%C3%B6ttlerweiler_R%C3%B6ttler_Schlo%C3%9F_Hagen
_und_Hasenbach_-_LABW_-_Generallandesarchiv_Karlsruhe_H_Tumringen_5.jpg



Gemarkungsplan: Erste badische Landesaufnahme. Plan von Tumringer und Haagener Bann. 1777/7
Landesarchiv Baden-Württemberg. Generallandesarchiv Karlsruhe. H Tumringen 5
Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

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