Ich empfehle Ihnen, theuerster Herr Director und Freund, Herrn A...,
einen Mann, der
in der bedrängtesten Lage edel genug ist, keine andere Unterstützung zu
wollen und anzunehmen, als Arbeit und Gelegenheit zur Arbeit, um sich
ehrlich zu ernähren. Er wird Ihnen seine Schicksale und Wünsche selbst
eröffnen. Ich selbst kann Ihnen, ich gestehe es, nichts von ihm sagen, als
daß er mir von Hofrath S. . . empfohlen ist, und meine völlige Theilnahme
in Anspruch genommen hat, schon dadurch, daß er ohne Freund und Gönner
allein steht. Sie erfüllen alle meine Wünsche für ihn, wenn Sie ihn
wohlwollend berathen und ihm etwa den Weg erleichtern wollen, sich durch
Privatunterricht einigen Verdienst zu verschaffen.
Mit herzlicher Liebe Ihr ergebenster
Hebel