| zurück zur Briefübersicht |
|
|||
|
AN FRIEDRICH KARL SCHÜTZ |
||||
|
|
Ich melde Ihnen, meine Theuersten, in dem Drang vieler Geschäfte, also kürzer als ich es wünsche, daß nun Hlich. Eslär be- stimt aufgekündet hat, u. in Stutgard sein Glück sucht. — Bougine hatte mir nicht geantwortet. Ich schließe daraus, daß er mit Ihnen eine unmittelba- re Correspondenz über den bewußten Gegenstand eröffnet hat. Vielleicht halten Sie sich auch iezt zunächst an ihn, da der G. H. u. H. v. Ende noch dort ist. So gerne ich recht viel Antheil an dem Verdienst für unsere Freunde u. das Publikum haben möchte, daß Sie die Unserigen werden, wen es möglich ist, so muß ich doch selber dazu helfen u. rathen, daß dieses Glück in Bougine's Hand gespielt werde - doch wirke ich hier mittelbar und indirekt so viel ich vermag, u. glau- be durch günstigen Zufall einen guten Canal offen zu haben, um unseren Wunsch der Fr. G. Herzogin nahe zu |
|||
|
|
bringen, die nicht so gut seyn könte, als
den Calender 15. geschickt, u. hoffe, daß Sie ihn erhalten haben. Schöne Stunde, wen ich Ihnen bald daraus lesen kan, und ein Räthsel u. ein allemanisches Liedlein darauf, u. einen Kuß, mit Herrn Ge- mahls Erlaubniß. Einsweilen einen in Gedanken und die Versicherung meiner herzlichsten Freundschaft. d. 10ten Jen. 1815. Hbl. Bougine ist Rath bei der Badischen Gesandt- schaft, wen er Ihnen ie nicht sollte ge- schrieben haben. Andere Adresse habe ich auch nicht, u. diese scheint zu genügen. |
|||
![]() |
Sr Wohlgebohren Herrn Schütz an dem königlichen Theater in Breslau |
|||
|
Wie in vielen seiner Texte schreibt Hebel auch hier stark bergauf, ich habe die Repro deshalb nach rechts gekippt, um die Transkription besser synchronisieren zu können.
|
G. H. U. H. V. = Groß Herzog und
Herr von
|
|||
|
zurück zur Briefübersicht
|
||||