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AN FRIEDRICH KARL SCHÜTZ

 








Ich bedaure sehr, Verehrter Herr, daß meine Antwort
auf Ihr sehr schätzbares u. liebes Schreiben, die
  
allerdings etwas aufgehalten wurde, Sie nicht
    
mehr in Halle erreichte. Indessen darf ich glau-
ben, daß Ihnen dieselbe von Ihrem Herrn Vater
werde nachgesendet werden, u. will mich also
einsweilen darauf berufen, ohne ihren
Inhalt zur widerholen, zumal da Sie mir
die schöne Hoffnung machen, Sie mit Ihrer
theuren, mir so sehr verehrten Gattin bald 
  
zu sehen. Ob Sie mich antreffen werden? 
  
Ich möchte seÿn, wo ich will so käme ich. Erfüllen
Sie nur bald Ihr liebliches Versprechen. Ich
habe mit dieser schönen Hoffnung schon viele
Freude verursacht, aber sie ist imer nur eine
schwache Mittheilung meiner eigenen. Seÿen Sie
mir, theuerste Freundin, herzlich be willkomt
in dieser Nähe u. tausendmal gegrüßt. Wen 
  
wir Sie nur geschwinde holen könten. Bald
    
ein mehreres.  Von ganzem Herzen
    
 
  
C.Ruhe d. 25. Aug.        Ihr 
  
1813
    
                                                         ergebenster Fr. 
   
                                                                  Hebel  
        

 

   










  
               Herrn

      Herrn   Schütz
 
 im Gasthofe zum Weiden-
                  hof
    beÿ Herrn Schnörr
 
                   in
fre
ÿ        Wisbaden    Frankfurt
 
                                am Main
   

 

 

 

   
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