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Juristen und Mediziner treiben auf Universitäten meist nur Fachstudien.
Der Theologe hat noch zu Lieblingsfächern Zeit, der bessre für Sprachen,
Philosophie, neuere Literatur, der schlechtere für Spielen, Saufen und
ganz passives Faulenzen. Daher findet man in diesem Stand die meisten
gelehrten, aufgeklärten, humanen, mit der Zeit fortschreitenden, immer
perfektibeln Männer und neben ihnen die niederträchtigsten und
verachtungswürdigsten, wie keine andere Fakultät sie aufzuweisen hat. Die
meisten Schriftsteller, die außer den Gegenständen ihres Brotfachs noch einen ändern haben, über den sie zu schreiben wüßten, werden
Theologen sein oder einst wenigstens der Theologie sich gewidmet haben.
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