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Gedichtentwürfen
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Veter Gyßer hent der Buebe, soll ein e Pfarer
werde, hani nüt der wider. Rüeihig verlebt er
sini Stunden uff em Land. im einsame Bergthal
uff em Land. E freudige Wechsel
zwischen Arbet und Rueih und zwische Beten und Martsche
zwischen Essen und Verdaue flicht si durs Lebe.
der Himel e v Himel heiter und liebli
Obbem hangt der Himel voll Sune u. Sternen und Gige.
unterem der Boden er treitem fruchtbere Zehnde.
Unter
An
de Berge weide d' Schof ihm brange si d' Wulle
in den Eichle chnarflet d' Sau, ihm leit sie der Speck a,
Färlet näume ne Mohr so
het
au der Pfarer si Säuli
Un Meint der Fürst er heig si Sach an
Zehnden u. Gfelle,
muß er mittem Pfarer theilen oder Proceß ha.
Drum Her Gyßer! was i sag, und wen ein e Pfarer
werde will, Gott gunems, doch vorem leidige Schuelstaub
well
er iedes Christ chind in Gnade biwahre.
Aber mi Red nit z'vergessen und eui Jesten und Rime
Jo, i ha sie übercho, sie hemer e Freud gmacht,
bsunders selli Frau. Wie ischs ere endli no gange?
Isch sie wieder z' Chräfte cho, i möchteres gunnen.
Oder het sie gendet und trinkt in blaue Reviere
Sterne Luft, und Himelsthau, und mutteret nüme?
Helfis Gott mer werde au no 's Bündeli mache
und ins himlisch Canaan der Weg unter d' Füß neh
's isch e gangbari Stroß, sie goht gwiß übere Chilchhof.
Sieder wemer leben unds Lebe freudig verbruuche
Trübli esse, Neue Trinke, Martschen u. Zwibli
Vetter Gyßer, chunt dem Bur si sunige Rebberg
mit der Zit an Stab, se bietet für mi es chunt mer
nit uf öbbis a, und d' Morgesunen isch viel werth.
Lueget, iez mußi in d' Schul, sust möchti no allerleÿ
sage
B'hütich Gott, Vergelts Gott au, und chömet bald wieder.
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