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Gedichtübersicht

 

Beim Friedensschluß
 
1807
 
Jez, Fliege, lönt mi all ungheit
und meld si keini wit und breit;
der sehnt io, aßi d'Zitig lis,
und chöm mer eini, i trif si gwis.

Gönt, schaffet au e halbe Tag
vo Glockeschlag zu Glockeschlag:
was gilt's, der lueget anderst dri,
und 's wird ich nümme gumperig sy.

I ha ne schweri Arbet gha;
drum lacht mi iez mi Chrüsli a.
Gang, Jergli, reich e Chäs zum Brod:
's schmeckt besser, wenn's selbanger goht.

Jo wol, se hen sie Friede gmacht,
und 's het en End mit Chrieg und Schlacht.
Gott Lob und Dank für Mensch und Vieh!
's wär nümme lang z' prästire gsi.