Die Briefe an diverse Einzel-Adressaten
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Karl Friedrich von Baden, Markgraf von Baden-Durlach (1746-1771), Markgraf von Baden (1771-1803), Kurfürst des heiligen römischen Reiches (1803-1806); offiziell "Markgraf zu Baden und Hochberg, Herzog zu Zähringen, des hl. Römischen Reichs souveräner Kurfürst, Pfalzgraf bei Rhein, Landgraf im Breisgau, zu Sausenberg und in der Ortenau usw.", erster Großherzog von Baden (1806-1811); offiziell "Großherzog von Baden, Herzog von Zähringen".





Gräter, Friedrich David, Professor am Gymnasium in Schwäbisch Hall, war Herausgeber der Zeitschrift „Braga und Hermode oder neues Magazin für die vaterländischen Altertümer der Spache, Kunst und Sitten", ab 1802 auch des „Barden-Almanachs der Deutschen".





Treitschke, Georg Friedrich, wirkte als Operndichter und Regisseur an der Wiener Hofoper und gab mit Adolf Streckfuß den „Wiener Musenalmanach" heraus.





Falk, Johann Daniel, studierte in Halle, wurde durch Wieland in Weimar eingeführt, wo er sich ansässig machte. In jüngeren Jahren trat er hauptsächlich als Satiriker hervor, später widmete er sich philanthropischen Neigungen, so der Erziehung verwaister und verwilderter Kinder. Sein „Taschenbuch für Freunde des Scherzes und der Satire", ein Hort antiromantischer Polemik, erschien 1797.





Jacobi, Friedrich Heinrich, Präsident der Akademie der Wissenschaften in München.





Richter,
Jean Paul (eigentlich Johann Paul Friedrich Richter), war ein deutscher Schriftsteller. Er steht literarisch gesehen zwischen Klassik und Romantik.
Die Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für
Jean-Jacques Rousseau zurück.





Kerner, Justinus, Arzt und Dichter in Gaildorf am Kocher.





Tiedge, Christof August, Schriftsteller in Dresden.






 Heinrich Zschokke, der aus Magdeburg stammende Schweizer Staatsmann und Schriftstellerveranlasste 1803 den Basler Buchhändler Samuel Flick, der sich im selben Jahr die Erstausgabe der "Alemannischen Gedichte" hatte entgehen lassen, zur Gründung einer Filiale in Aarau.
Ihr Leiter und späterer Besitzer war sein Teilhaber Heinrich Sauerländer. Dort erschienen seit 1805 Zschokkes "Schweizer-Boten-Kalender", das Vorbild des "Hausfreunds" und 1820 die endgültige Ausgabe der "Alemannischen Gedichte".






Johann Michael Zeyher (1770—1843), gebürtiger Mittelfranke, erlernte 300 die Gärtnerei in Ansbach und fand erste Beschäftigung in Triesdorf und Ludwigsburg. 1792 kam er als Gärtner der Familie Burckhardt nach Basel, wurde hier botanischer Gärtner der Universität und markgräflich-badischer Hofgärtner. 1794 verheiratete er sich mit Magdalena Petersen, der Tochter des Basler Stadtgärtners Nikolaus Petersen. 1804 berief ihn Karl Friedrich als Nachfolger des Gartenkünstlers Sckell nach Mannheim und Schwetzingen, wo er bald zum Gartenbaudirektor ernannt wurde, dem sämtliche Hof gärten unterstellt waren.




Eichthal, David Freiherr von (ursprünglich David Aaron Seeligmann), badischer Hofagent, 1814 von König Maximilian I. von Bayern in den Freiherrnstand erhoben, Großindustrieller, Gründer und Besitzer einer Fabrik für Spinnereimaschinen und Gewehre in St. Blasien.




Eisenlohr, Jakob Friedrich, ev. Stadtpfarrer und Dekan in Freiburg i. Br.




Stöber, Ehrenfried, Notar und Schriftsteller in Straßburg.




Geyer von Geyersberg, Maximilian, Bruder der Reichsgräfin von Hochberg (der zweiten Gemahlin des Großherzogs Karl Friedrich) kurfürstlich badischer Oberstallmeister.




Herbster, Johann Jeremias, seit 1769 Faktor, seit 1784 Berginspektor am Bergwerk in Hausen.




 

Georg Friedrich Dreuttel, geb. 1752 in Efringen, wurde, nachdem er die Pfarreien Wieslet (1779), Hertingen (1789) und Haltingen (1794) innegehabt hatte, 1799 als Stadtpfarrer nach Schopfheim berufen. 1805 ging er nach Müllheim, wurde 1810 Dekan und starb 1825. Er zählte zu Hebels engerem Bekanntenkreise und wird in diesem meist als Vetter Oswald bezeichnet.






Ringer, Vorname unbek., Kameralschreiber in Konstanz, Sohn des Jakob Friedrich Ringer, Pfarrer in Wies.




Köster, Wilhelm, Pfarrer in Eppingen.




Sonntag, Karl Friedrich Ludwig Diakonus und Präzeptor in Lörrach.




Sonntag, Karl Ludwig Diakonus in Schopfheim und Pfarrer in Hausen i. W.




Lenz, Johann Georg, Professor der Mineralogie an der Universität Jena.




Volz, Theodor Friedrich, Kirchenrat in Karlsruhe.




Klingemann, Ernst August, Schriftsteller und Hoftheaterintendant in Braunschweig




Brönner, Heinrich Karl, Verlagsbuchhändler in Frankfurt a. Main.




Nussbaumer, Vorname unbek., Frau des Medizinalrates Georg Nußbaumer
 in Karlsruhe.




 
Preuschen, August Gottlieb,
Theologe, Kartograph und Geologe. 1771 Hof-
und Stadtdiakon in Karlsruhe. 1792 Kirchenrat.
In seiner Zeit als Diakon in Schopfheim hatte er einen begabten
Lateinschüler: Johann Peter Hebel. Dieser lebte dann auch
 in Karlsruhe vier Jahre im Haus des Pfarrers.
Preuschen verfasste theologische und seit 1776 auch geologische
Werke und erfand den Landkartendruck mit Typen.




Heinrich Medicus (1743—1828), zuerst in preußischen, dann in badischen Diensten, war Kavallerieoffizier und nahm 1808 als Oberst seinen Abschied.
 Er zog sich nach Lichtenau im Hanauerland zurück, um dort seinen schriftstellerischen und volkswirtschaftlichen Interessen zu leben.




Johann Georg Müller, Staatsmann, Politiker und Schriftsteller in Schaffhausen.
Hebel hatte ihn auf seiner Schweizerreise am 25. August 1805 besucht.





Ehrhard Christian Eccard, Pfarrer in Kleinkems.




Christian Gottfried Frantz, *7. September 1761 als Sohn des Pfarrers Johann Frantz und seiner Frau Maria Dorothea, geb. Goll, in Straßburg. Studierte Theologie. Von 1795—1803 wirkte er als Pfarrer in Pfulgriesheim, 1803—1806 in Fürdenheim. 1806 wurde Frantz Pfarrer an St. Wilhelm in Straßburg. Hebel war spätestens 1805 durch die Straßburger Freunde mit Frantz, dessen Frau Sophie Charlotte eine geb. Schatz war, bekannt geworden. Zwischen beiden Männern knüpften sich bald die Bande freundschaftlicher Beziehungen. Diese führten auch zu einem Briefwechsel, von dem, außer dem hier veröffentlichten Fragment, nichts mehr erhalten blieb. Hebel hat auf Anregung von Frantz öfters versucht, badische Kandidaten zur Vertretung und Aushilfe für den elsässer Pfarrdienst zu gewinnen. Auf welche Schwierigkeiten man dabei stieß, zeigt dieses Schreiben, leider nur ein Teil eines Briefes, der sich im Jahr der Erstveröffentlichung (1884) im Besitze der Witwe eines Professors D. Bauer (Straßburg) befand. Seitdem ist der Brief verschollen. Frantz starb am
1. August 1826 in Straßburg.





Theodor von Haupt, Schriftsteller und Advokat. Vermittelte H. Hendels Gastspiel 1809 in Karlsruhe, wohin er sie auch begleitete und dabei Hebels Bekanntschaft machte.




Simon Gassner, wurde 1808 als Hoftheatermaler von Wien nach Karlsruhe berufen.




Markus Fidelis Jäck, 1768 - 1845, * in Konstanz. Pfarrer in Triberg und Kirchhofen, zuletzt Domkapitular in Mainz. War der Empfänger einer Versepistel, nachdem er sich bei Hebel nach der Zusendung der al. Ged. mittels einer Flasche Kirschwasser bedankt hatte.




Helmine von Chezy, Dichterin in Heidelberg.




Karl Philip Conz, Jugendfreund Friedrich Schillers. Diakonus in Vaihingen und Ludwigsburg. Die Bekanntschaft mit Hebel dürfte Friedrich Kölle vermittelt haben.




Friedrich Creuzer, Professor der Philologie und alten Geschichte an der Universität Heidelberg.



Friedrich Adolf Krummacher, 1768 - 1845, Stadtpfarrer in Bremen.




Ernst Ludwig Gockel, Pfarrer in Tiengen bei Freiburg.




August Heinrich Wieland, seinerzeit Inhaber der Schweighäuserschen Buchhandlung und Universitätsdruckerei in Basel.




Johann Christof Friedrich Haug, Hofrat und Bibliothekar in Stuttgart,
Mitarbeiter in der Redaktion von Cottas "Morgenblatt".




Josef Engelmann, Verlagsbuchhändler in Heidelberg.




Eberhard Gottlob Paulus, Theologe in Heidelberg.




Friedrich Christoph Perthes, 1772 - 1843, der begründer des bekannten Verlages, bis 1822 in Hamburg, danach in Gotha.




Gottlieb Ludwig Jakob Schmidt, geb. 1758 in Tübingen, war zuerst in kurpfälzischen und württembergischen Pfarrdiensten. Als Dekan in Hornberg zog er sich die Ungnade der württembergischea Krone zu und wurde beim Übergang Hornbergs an Baden entlassen. 1811 kam Schmidt als Pfarrer nach Britzingen, 1823 nach Willstätt, wo er nach Jahresfrist gestorben ist.




Christian Friedrich Winter (1773—1858), gründete nach seiner Obersiedlung von Heilbronn nach Heidelberg 1815 die C. Wintersche Universitätsbuchhandlung. Seit 1819 vertrat Winter die Stadt Heidelberg im ersten badischen Landtag.




Wilhelm Weiss, seit 1811 Geh. Kabinettsekretär des Großherzogs
 mit dem Titel Regierungsrat, 1824 Geh. Hofrat.




Heinrich Schreiber, Professor am Freiburger Gymnasium und Redakteur des Freiburger Wochenblattes.




Johann Georg Scheffner, 1736 - 1820, Lyrischer Dichter und Übersetzer in Königsberg.
Als solcher veröffentlichte er „Hebels alemannische Lieder umzudeutschen versucht", Königsberg 1811, und hatte sein Werk am 18. April mit einem Begleitschreiben an Hebel gelangen lassen.




 

     
    Die Auswahl der o. a. Zitate orientiert sich u. a. an:

Johann Peter Hebel: Briefe; ausgewählt und eingeleitet von Wilhelm Zentner;
C. F. Müller, Karlsruhe & Langewiesche-Brandt, Ebenhausen bei München, 1976

Bilder: Wikipedia, veröffentlicht als "gemeinfrei".

 
 

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