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AN DANIEL SCHNEEGANS

   

Endlich auch wieder einmal ein Lebenszeichen dem Freund. Sey es von Ihnen, Geliebtester, mit Wohlwollen aufgenommen und anerkannt. Die Anlage widme ich durch Ihre liebe Hand einem Ihrer hoffnungsvollen Kinder. Wenn August, der nun schon über ganz andere Autoren Collegia hört, zu groß dazu ist, einem andern. Ich liebe sie alle in dem Vater und der Mutter. Möge er Freude an dem Büchlein finden. Ich suche dismal meine Recensenten in der Kinderwelt und wo lieber als in dem Hause der frommen und zarten Erziehung?

Möge Ihr schönstes häusliches Glück Ihnen in Ihren Theuern immerwährend fortblühen und noch einst der Urgroßvater preisen: „Ich bin glücklich und iung in ihnen".

Mit herzlicher Liebe Ihr ergebenster Freund

 Hebel             

C.R. d. 9. Jenner 1824.

 
2 Bi. S.216 Z. 12 statt „der Jüngeren" ist zu lesen: „der Jugend".

 

 

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