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AN FRIEDRICH AUGUST NÜßLIN

   

[1823]        

Ich empfehle Ihnen, theuerster Herr Director und Freund, Herrn A..., einen Mann, der
in der bedrängtesten Lage edel genug ist, keine andere Unterstützung zu wollen und anzunehmen, als Arbeit und Gelegenheit zur Arbeit, um sich ehrlich zu ernähren. Er wird Ihnen seine Schicksale und Wünsche selbst eröffnen. Ich selbst kann Ihnen, ich gestehe es, nichts von ihm sagen, als daß er mir von Hofrath S. . . empfohlen ist, und meine völlige Theilnahme in Anspruch genommen hat, schon dadurch, daß er ohne Freund und Gönner allein steht. Sie erfüllen alle meine Wünsche für ihn, wenn Sie ihn wohlwollend berathen und ihm etwa den Weg erleichtern wollen, sich durch Privatunterricht einigen Verdienst zu verschaffen.

Mit herzlicher Liebe Ihr ergebenster       Hebel