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AN CHRISTOF GOTTFRIED HAUFE

   

d. 21 sten [März 1807]             

Daniel Weiler wird Euch sagen, meine Lieben, in wie viel Spithälern ich krank bin, nemlich in zweyen. Doch habe ich im zweyten Musik. Der Schmerz ist das geringste in dieser Jahreszeit. Aber daß ich nicht auf meinem Freudenschimmel nach Straßburg reiten, und meine 1/100tels Aktie in Augenschein nehmen kann, soll ich das verschmerzen? Nun so tauft sie denn auch in meinem Namen warm und fromm und mit dem besten Segen, und laßt mich doch auch einmal wißen, ob sie dem Vater oder der Mutter gleich sieht. Ich weiß gar nicht, wie Ihr mir vorkommt.

J. P. H.