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AN GOTTLIEB BERNHARD FECHT

   

[Ende 1818]    

... Aber das kann ich mit Wahrheit sagen, daß ich seit acht Wochen einen bereits 20 Bogen langen Brief an Sie schreibe, der keinen andern will zum Worte kommen lassen. Sie und H[itzig] und ich und ein halbes Dutzend verstorbene und lebende Schulkameraden zwischen 1768 und 1772 heraus müssen beständig vor mir stehen, wenn ich an der Bibelgeschichte schreibe. Uns Obgenannte muß ich unaufhörlich fragen, obs uns recht sei so und ob wirs auch verstehen, nämlich die 68er und 72er, und obs uns auch ans Herz geht. Ich bin schon an Samuel und David und glaube fast, Gott steht mir bei, daß ich etwas Besseres als das Gewöhnliche liefere . . .

 

 

   

Hebels zahlreiche Briefe an Gottlieb Bernhard Fecht
sind leider nur in spärlichen Fragmenten vorhanden.