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AN JOHANN FRIEDRICH COTTA

   

Verehrtester Freund!

Ich achte, es sey Zeit, daß ich an unsere lezte Verabredung in Baden gedenke, ehe uns der Himmel, nicht iener regenvolle, dort wieder zusammenführt. Es ligt noch in meinen Wünschen, daß Sie das Mspt. als Eigenthum, dahin und daweg, übernehmen, und ob Sie gleich nicht nöthig haben, von mir zu erfahren, was Ihre eigene vorteilhaftere Wahl sey, so scheint mir doch diese nicht die unvortheilhafte zu seyn. Ich glaube das Zutrauen, womit Sie mir die Forderung überließen, nicht zu misbrauchen, wenn ich, die übrigen Verabredungen, in denen wir einig sind, vorausgesezt, das Honorar oder, wie ich nun sagen muß, den Verkaufspreis auf 3000 Gulden setze. Ich bitte Sie darüber um möglichst baldige Rückantwort. Ich weiß, daß Sie gegen das böse Beispiel meiner Saumseligkeit unanrührbar sind. Mit inniger Verehrung und Liebe

Ihr ergebenster    Hebel             


CR. d. 18. Jenn[er] 1823.