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41. Davids Unglück.
Das erste Unglück war der
schmerzliche Verlust eines Kindes, das ihm Bathseba geboren hatte.
Wiewohl, solange das Kind krank war und seinem frühen Tode
entgegenschlummerte, betete zwar David unaufhörlich, daß ihm Gott sein
Kind erhalten wolle, und weinte und wollte in dem großen Bekümmernis
nicht essen noch trinken, so sehr man ihm zuredete. Das Kind starb, und
niemand hatte das Herz, ihm die Todesbotschaft auszusprechen. Sie
kannten das verständige und fromme Herz ihres Königes nicht. Als aber
seine Leute bedenklich um ihn herumstanden und leise miteinander
redeten, und als er sie fragte: »Ist das Kind gestorben?« und sie
antworteten: »Ja,« stand er auf, wusch und salbete sich nach
morgenländischer Weise mit wohlriechenden Salben und ging vor allen
Dingen in den Tempel, daß er Gott anbetete, in dessen Händen die
Schicksale der Menschen sind. Hernach aß und trank er an seiner
königlichen Tafel und war wieder wie zuvor. Denn er sagte: »Ich weinte
und fastete um das Kind, da es lebte; denn ich gedachte, ob mir Gott
gnädig sein wird, daß das Kind lebendig bleibe. Nun es tot ist, was soll
ich fasten? Kann ich es auch wiederum zurückholen? Ich werde wohl zu ihm
fahren; aber es kommt nicht mehr zu mir.«
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